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Wash Solar
Große Photovoltaikanlage auf einem Hofdach, ein Mitarbeiter reinigt die Modulreihen mit der Lanze

Was bringt der Neigungswinkel?

  • Steil aufgestellte Module bleiben länger sauber. Von allein sauber werden sie nicht.
  • Je flacher die Anlage, desto schneller sitzt die Schmutzkante am Rahmen.
  • Nach dem Blick auf die Anlage sagen wir Ihnen, welcher Abstand bei Ihnen passt.

Der Winkel zwischen Modul und Waagerechter

Der Neigungswinkel gibt an, wie steil ein Modul zur Waagerechten steht. Ein Satteldach in Ostwestfalen liegt meist zwischen 30 und 45 Grad. Auf einem Flachdach oder einer Freifläche stehen die Module aufgeständert, oft bei 10 bis 15 Grad. Beides hat gute Gründe. Der Winkel bestimmt, wie die Sonne im Jahresverlauf auf das Glas trifft, und auf dem Flachdach zusätzlich, wie viel Wind an der Unterkonstruktion zieht.

Für den Ertrag ist die Sache damit erledigt. Für die Verschmutzung fängt sie hier erst an. Derselbe Winkel entscheidet nämlich, was mit dem Regenwasser passiert und mit allem, was darin schwimmt.

Warum steilere Module länger sauber bleiben

Regen ist kein Reinigungsmittel, aber er transportiert. Auf einer steilen Fläche läuft das Wasser zügig ab und nimmt lose Partikel mit. Auf einer flach aufgeständerten Anlage bleibt es stehen, verteilt sich und trocknet ein. Zurück bleibt genau das, was vorher darin schwamm: Staub, Pollen und Ruß aus der Luft.

Deshalb setzt sich auf Flachdächern und in Solarparks der Belag schneller fest als auf einem steilen Hausdach. Zwei Anlagen am selben Ort, gebaut im selben Jahr, sehen nach fünf Jahren unterschiedlich aus. Der Unterschied liegt am Winkel.

Die Kante, die jeder Winkel behält

Ganz ohne Rückstand kommt keine Anlage davon. Der Modulrahmen steht wenige Millimeter über das Glas, und an dieser Unterkante staut sich das ablaufende Wasser kurz auf. Dort trocknet es ein und hinterlässt einen Streifen. Über die Jahre wird daraus eine dunkle Schmutzkante, in der auch Moos und Flechten Halt finden.

Diese Kante liegt ausgerechnet auf der untersten Zellreihe. Weil die Zellen eines Moduls in Reihe geschaltet sind, bremst sie den ganzen Strang. Aus dem schmalen Streifen wird eine dauerhafte Teilverschattung und im ungünstigen Fall ein Hotspot.

Was der Winkel für Ihren Reinigungsabstand bedeutet

Der Neigungswinkel sagt nicht, ob gereinigt werden muss. Er sagt, wie schnell es wieder so weit ist. Flach aufgeständerte Anlagen brauchen den kürzeren Abstand, steile Dachanlagen den längeren. Dazu kommt der Standort. Ein Betrieb am Feldweg, neben dem Stall oder an einer viel befahrenen Straße holt sich mehr Staub als ein Haus im Wohngebiet.

Wir sehen uns die Anlage vorher an, gern aus der Luft. Die Drohne zeigt in wenigen Minuten, wo der Belag sitzt und wie dicht er ist. Gereinigt wird danach vom Waschroboter mit reinem Osmosewasser. Ihre Anlage muss dafür niemand betreten. Sie bekommen anschließend eine Einschätzung, wann die nächste Reinigung ansteht. Wenn das erst in einigen Jahren ist, sagen wir Ihnen auch das.

Lassen Sie uns einmal auf Ihre Anlage schauen.

Ein kurzes Gespräch, ein Blick auf Anlage oder Dach, ein Festpreis. Bis dahin kostet Sie das nichts. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

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